Neben der Technik sind natürlich auch alltägliche Gegenstände mit Bezug zu Focke Wulf interessant. Wie viele andere Fabriken besaß auch Focke Wulf an den Standorten eine eigene Kantine. Am Wochenende konnte ich nun diese beiden originalen Teller aus dem Bremer Werk ergattern.
Archiv der Kategorie: Original Teile
Abstützung 152.135-19 H 01
Mit Einführung einer neuen Schiebehaube ab der Fw 190 A-8/F-8 kam auch eine andere Abstützung zum Einsatz. Es handelte sich dabei um die sogenannte Buckel-Haube oder Buckel-Dach. Das Teil mit der Nummer 152.135-19 H 01 bestand aus Stahlblech, sowie auch der Kopfschutz (152.135-23). Zusätzlich dazu wurde eine Schutzplatte aus P-Stahl (190.1025-02 06) und ein Schutzpolster (190.125-02 H 01) verbaut. Die zwei verschiedenen Abstützungen waren als Halterung bzw. Befestigung auch für zwei verschiedene Kopfschutz-Panzerplatten vorgesehen. Außerdem war die Kopfschutz-Panzerplatte (152.135-23) mit zwei Winkelblechen an der druckdichten Schiebehaube befestigt.
Übersichtszeichnung druckdichte Schiebehaube Ta 152 H-0/H-1 mit der Abstützung 152.135-19 H 01 in der Ersatzteil-Liste Konstruktionsgruppe 1 Rumpfwerk:
Fein-Grobhöhenmesser Fl. 22326
Für den Nachbau des Gerätebrettes war nun nach langer Suche auch der Fein-Grobhöhenmesser Fl. 22326 zu finden. Das Instrument wird dann seinen Platz im Hauptgerätebrett bekommen. 
Kreiselvisier Revi EZ 42/1
Im Sommer 1942 hatte die Firma Askania mit dem EZ 42 (EZ=Eigen- und Zielgeschwindigkeitsgesteuertes Visier) begonnen, welches auf die Spannweite des Angegriffenen justierbar war. Es handelte sich um ein aus zwei Teilen bestehendes Gerät, das durch zwei Kreisel stabilisiert war. Mit den gelieferten EZ 42 waren etwa 200 Maschinen der Typen Fw 190 und Me 262 ausgerüstet, die in der Truppenerprobung verwendet wurden. In verschiedener Literatur u.a. im Ta 152 H-0 und H-1 Vorläufiges Flugzeug-Handbuch Ausgabe Dezember 1944, ist vermerkt, dass das Revi 16 durch das Kreiselvisier EZ 42/1 ersetzt werden soll.
Die Höhensteuerung 152.405-01
Allgemeines:
Das Steuerwerk bestand aus der Höhen-, Seiten- und Quersteuerung, sowie der Landeklappen- und Höhenflossen-Verstellung. Die Übertragung der Bewegung erfolgte durch Stangen und Steuerdrähte.
Quelle: Konrad Soppa Flugzeug-Beschreibung Ta 152 H Steuerwerk s. 48
Höhensteuerung:
Die Bewegungen des Steuerknüppels wurden über die Hebelwelle (Höhensteuerwelle) auf eine Stoßstange übertragen. Von dort wurden die Bewegungen auf die Hebelwelle einer am Spant 8 sitzenden druckdichten Höhensteuer-Durchführung 152.405-01 und mittels kurzer Stangen auf einen Umlenkhebel am Spant 8 übertragen. Ab da erfolgte die Weiterleitung durch 2 Paar Dural- oder Stahl-Steuerdrähte bis zum Spant 14. Hier schließt die Rumpfverlängerung an. Von der Trennstelle am Spant 14, innerhalb der Rumpfverlängerung, sind die beiden Steuerdrähte-Paare durch je 1 Paar Stahlbänder mit Schäkeln verlängert. Die Stahlbänder schließen an das Höhensteuer-Differential an. Am Ausgang des Differentials ist wiederum eine Stoßstange angebracht, die die Steuerbewegung auf einen Umlenkhebel überträgt, von dem aus über eine weitere Stoßstange der Ruder-Antriebshebel angetrieben wird. Dieser ist mit dem Höhenruder verschraubt.
Die Begrenzung der Ruderausschläge erfolgt durch Anschläge im Knüppelfuß.
Quelle: Ta 152 H-0 und H-1 Vorläufiges Flugzeug-Handbuch Steuerwerk Höhensteuerung s.48
Unten links sitzt die druckdichte Höhensteuerdurchführung 152.405-01
mit freundlicher Erlaubnis NASM
Übersicht der Höhensteuerung 152-4002
Steuerwerk 152-4001
mit freundlicher Erlaubnis Luftfahrt-Archiv Hafner
mit freundlicher Erlaubnis Luftfahrt-Archiv Hafner
Auf Basis von Fotos und Zeichnungen wurde dieses Teil nach gebaut.






