Archiv der Kategorie: Geschichte

Ofw. Willi Reschke verstorben

Mit Bestürzung haben wir erfahren, dass Willi Reschke (*3.2.1922), ehemaliger Pilot des JG 301 verstorben ist. Er war der letzte Pilot welcher die Ta 152 flog und schrieb darüber auch ein Buch.

Möge er in Frieden ruhen!

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie.

Die Piloten der Ta 152

Trotz der wenigen Einsätze mit der Focke Wulf Ta 152, gab es doch eine – wenn auch überschaubare – Anzahl an Piloten welche die Maschine flogen. Um diese Piloten – nach Möglichkeit – etwas näher zu beleuchten haben wir eine Übersicht erstellt, welche diese Männer zeigt. Nach und nach wird die Liste erweitert werden.

Zur Piloten Liste

Die Geschichte der Werknummer 150 005

Die Geschichte der Ta 152 H-0 mit dem Stammkennzeichen CW + CE und Werknummer 150 005 beginnt bei der Firma Focke Wulf. Hergestellt wurde die Maschine vermutlich in Bremen und die anschließende Montage von Rumpf und Tragflächen erfolgte in Cottbus wo auch die folgenden Fotos entstanden sind.

Von Cottbus aus gelangte die Maschine nach Dessau zur Firma Junkers bei der sie als Motorenträger für die Erprobung des Jumo 213 diente und dort bis Mitte März 1945 verblieb.

Dieses Foto zeigt die Maschine auf der auf der Kompensierscheibe vom Typ ND 12/20 Ae auf dem Flughafen in Cottbus.

Ta 152 H-0_1Stammkennzeichen CW + CE Werknummer 150 005 

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Farbprofile

Auf dieser Seite möchten wir hochwertige Farbprofile der Focke-Wulf Ta 152 vorstellen.

Ta152C-1SanderTa 152 C-0/R11

Geflogen von Flugkapitän Hans Sander, Sorau/Deutschland, 27. Januar 1945Ta152H-1Gr9  Ta 152 H-1 Grüne 9

Geflogen von Oberfeldwebel Willi Reschke, Stab/JG 301 Neustadt-Glewe, Deutschland, 24. April 1945

Ta152H-1ReschkeGBTa 152 H-1 Geflogen von Captain Eric Melrose „Winkle“ Brown, während der Erprobung von erbeuteten deutschen Flugzeugen, Farnborough/England, 22. Oktober 1945

Ta152H-1Gelb1Ta 152 H-1 Gelbe 1 vom 11./JG 301, Alteno/Deutschland, Februar 1945

Ta152H-0Gr6Ta 152 H-0  Grüne 6 vom Stab./JG 301, Leck/Deutschland, May 1945

FritzAufhammerTa 152 H-1 Geflogen von Oberstleutnant Fritz Aufhammer, Stab/JG 301, Stendal/Deutschland, 22. März 1945

An diesem Tag flog Kommodore Fritz Aufhammer mit seiner Maschine zur Focke-Wulf Erprobungsstelle nach Rechlin zu einer Ta 152 Besprechung. Um mit seinem neuen und ungewöhnlichen Flugzeugtyp die deutsche Flugabwehr auf dem Weg zu überleben, ließ er die Maschine Rot streichen. Die Besprechung lief nicht gut und ein frustrierter Aufhammer beendete mit den Worten: „Die Probleme interessieren mich nicht – leckt mich am Arsch! Ich brauche diese Maschinen jetzt!“

mit freundlicher Erlaubnis von Claes Sundin

Bilder: © Claes Sundin – www.luftwaffeinprofile.se/