Archiv der Kategorie: Technik

Technische Details zur Ta 152

Variometer Ausgleichgefäß Fl. 22860

Das Ausgleichgefäß Fl 22860 für das Variometer Fl 22386 befand bei sich Ta 152 H unter der Decke vor Windschutz (152.100-44). Die Befestigung erfolgte mittels 2 Schellen und zwischen Gefäß und Halterung lag noch eine dünne Schicht Glaswolle.Ausgleichgefäß für Variometer Fl 22360Vom Variometer Fl. 22386 ging eine Aluminium Leitung mit einem Durchmesser von 4mm durch den Spant 3 (152.100-48) und führt zum Ausgleichgefäß Fl. 22860.

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Variometer Fl. 22386

Während des Fluges musste der Pilot in der Lage sein, die Steig- und Sinkrate des Flugzeugs zu bestimmen. Dazu diente das sogenannte Variometer auf welchem der Flugzeugführer diese Informationen ablesen konnte.

Bei der Ta 152 H-0/H-1 saß dieses Instrument in der Mitte des Hauptgerätebrettes (152.922-5301). Die Ausführung des Variometers Fl. 22386 der Firma Dr. Th. Horn ist hier mit Nase und der Messbereich liegt bei +30 / -30 m/s. Das Gerät wurde aus dunkelbraunem Bakelit mit einem druckdichten Gehäuse gefertigt und an die statische Druckleitung angeschlossen.

Variometer-Fl-22386

Das Bild oben zeigt das Variometer Fl. 22386 in der Ta 152 H-0.

Mit freundlicher Erlaubnis des NASM

Bei diesem Gerät existieren diverse Unterschiede zwischen den Geräten:

  • Variometer mit hellem Gehäuse – als Letztes Baumuster an 1945 ausgeliefert.
  • Variometer mit dunklem Gehäuse
  • Ausführung mit Nase im unteren Bereich
  • Ausführung ohne Nase

In der Ta 152 wurde der Ausschnitt mit Nase angebracht, was es ermöglichte, beide der oben genannten Bauformen zu verwenden. Aus Gründen der Materialknappheit wurde das Variometer nur mit zwei Linsenkopfschrauben am Hauptgerätebrett befestigt. Laut Baubeschreibung  (Ta 152 H-1, Ausrüstungsgeräteliste 8, Blatt Nr 8, Stand 24. Jan. 1944) war ein Variometer Fl. 22383 mit einer Skala von +50 m/sek. -20m/sek. vorgesehen. Es hatte sich jedoch generell als Standard das Variometer Fl. 22386 bei den meisten Jagdflugzeugen später Bauart wie z.b Ta 152, Do 335, Bf 109 K-4 durchgesetzt.

Weitere Instrumente sind in der Übersicht zu sehen.

Jumo 213 Absturz Motor

Die Motoren für die Focke Wulf Ta 152 wurden zum Teil von der Firma Junkers geliefert. Dabei handelte es sich um den Jumo 213, welcher in verschiedenen Baumustern der Luftwaffe Verwendung fand. Dazu gehörte neben der Ta 152 auch die Ju 88.

Das Technik Museum Magdeburg zeigt in einer Sonderausstellung die Geschichte der Junkers-Werke in der Stadt und stellt neben zahlreichen anderen Exponaten auch den Jumo 213 aus. Der nachfolgend gezeigte Motor stammt aus einem Absturz einer Ju 88 in Sachsen-Anhalt und wurde vor einigen Jahren geborgen. Weitere Details können die Mitarbeiter des Museums sicherlich verraten. Infos zum sehenswerten Museum gibt es unter: http://www.technikmuseum-magdeburg.de

Rumpfvorbau 152.100-Z 03

Allgemeines: 

Der Rumpfvorbau – Spant 1 bis Spant 1 A – reicht von dem Motorträger bis zur Druckkabine. Die Druckdichte Führerkammer ist hier in der Abbildung gestrichelt dargestellt. Der Rumpfvorbau besteht aus zwei – aus Blechprofilen und Rohren zusammengeschweißten – Gerüsten um dem Spant 1. Vorn befinden sich vier angeschraubte Lagerzapfen zur Aufnahme des Motorträgers.

Rumpfvorbau
Übersichtszeichnung Rumpfvorbau

Mit freundlicher Erlaubnis Luftfahrt-Archiv Hafner

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Reviträger für Baureihe H-0 und H-1

1. Allgemeines

Als optisches Visier kam das Revi 16 B in der Version H-0/H-1 zum Einbau, welches sich am Windschutzträger im Führerraum befand. Später sollte das Revi 16 B durch das Revi EZ 42/1 abgelöst werden. Es gab zwei verschiedene Ausführungen der Visierträger für das Revi 16 B.

2. Visierträger für Baureihe H-0

Bei der Ta 152 H-0 war der Revibock auf einem Gegenstück mit drei Sechskantschrauben und Muttern am Geräteträger befestigt. Lagerung und Bock sind durch drei Sechskantschrauben unter Verwendung von Kugelscheiben verbunden. Die kugelförmige Ausführung der Auflageflächen der Lagerung und des Bocks dienten zum Einrichten des Reflexvisiers Revi 16 B.

1-Instrument08

Revibock  R8-190-976.0101 in der H-0

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