Neues vom Rumpfgerüst #23

Stand 16.02.2016

Weiter geht es mit dem Anbau des Spant 8 Bleches an das Rumpfgerüst. Am Spant 8 Blech wird später ein original 85l GM-1 Tank angebaut.

Gesamteindruck des Aufbaus.

 

Weitere Detail-Bilder vom herstellen des Spanten 8 Bleches

Zum Abschluss von diesem Beitrag noch ein Detail Bild, es zeigt rechts den kreisförmigen Ausschnitt der druckdichten Aufnahme für die Höhensteuerdurchführung.

Die Ta 152 bei der III. Gruppe des JG 301

Die III. Gruppe des JG 301 bestand aus einem Gruppenstab und vier Jagdgruppen, ausgerüstet mit der Focke-Wulf Fw 190 A, D-9 und seit Anfang Januar 1945 auch mit der Focke-Wulf Ta 152 H. Die Gruppe lag zu Beginn des Jahres 1945 in Stendal und weitere Liegeplätze waren von Januar bis April selben Jahres neben Stendal auch Alteno, Sachau, Neustadt-Glewe und Hagenow. Letzte Station für die III. Gruppe war Leck Ende April 1945 – dort wurde sie aufgelöst.

Auf dem Platz in Stendal machte Ofw. Jupp Keil (laut seinem Flugbuch) schon am 02.01.1945 mit einer Ta 152 H „Rote 9“ einen Flug. Am 10.01.1945 startete er zu einem Übungsflug mit einer Ta 152 H „Rote 1“ in Alteno/Luckau.

In Wili Reschkes Buch – Jagdgeschwader 301/302 ‚Wilde Sau‘ (s.189/190) ist angegeben, dass am 27.01.1945 die ersten Ta 152 H von Neuhausen nach Alteno/Luckau überführt worden sind. Dies deckt sich jedoch nicht mit dem Flugbuch von Ofw. Josef Keil, denn es standen die ersten Maschinen des Typs Ta 152 H bereits am 02.011945 in Stendal.

Als eine Besonderheit hatte das JG 301 ab ca. Februar/März 1945 einen Horizontbalken für alle Gruppen eingeführt.

Die III. Gruppe hatte einen gelben Horizontalbalken und der Stab einen Grünen

rote 1kö

Stab III. Gruppe

Ziffer

9. Staffel

Ziffer

10. Staffel

Ziffer

11. Staffel

Ziffer

12. Staffel

Ziffer

Grün Weiß Rot Gelb Schwarz

Geschwaderkommodore:

Oberstleutnant Fritz Aufhammer, September 1944 – Mai 1945

Aufhammer flog u.a. die Ta 152 H mit der Stabskennung Grüne 1, Grüne 8, und die organge/rote Ta 152

III. Gruppe Gruppenkommandeur

Major Guth, Januar 1945 – März 1945

Der Gruppenkommandeur Major Guth übernahm am 14.März 1945 in Hagenow ein Luftwaffen Marschbataillon. Sein Nachfolger wurde Hauptmann Gerhard Posselmann.

Flugbuch Ofw. Keil

Auch nach Jahren taucht durch so manchen Zufall immer mal was neues zur Ta 152 oder deren Piloten auf. Im diesem Fall handelt es sich um das Flugbuch des bekannten Piloten Josef „Jupp“ Keil vom Stab des JG 301.

Vom Flugbuch wurden Kopien angefertigt und es es gibt interessante Details zu berichten,  doch dazu später mehr.

Hier einige Bilder vom Flugbuch

Nochmals vielen Dank an den Sohn von Josef Keil für das Ausleihen und Vertrauen

Die Werknummer der NASM Ta 152 – 010 oder 020?

1. Einleitung

Die Identität der Ta 152 im NASM bietet sei geraumer Zeit einigen Spielraum für Diskussionen unter Fachleuten und Enthusiasten. Dabei stellt sich die Frage nach der korrekten Werknummer dieser Maschine und es kommen hier zwei Werknummern in Frage – die 150010 und die 150020. In diesem Artikel soll auf die technischen Besonderheiten und Merkmale eingegangen werden, um möglicherweise etwas mehr Klarheit zu schaffen.

Beginnen wir an dieser Stelle mit der aktuellen Aussage des NASM (Quelle: https://airandspace.si.edu/collection-objects/focke-wulf-ta-152-h-0r11) welches die Werknummer 020 zuordnet:

„(…) Definitive information about the NASM Ta 152 has always been lacking but research conducted late in 1998 may have revealed the airplane’s true identity as Werk-Nummer (serial number) 150020, not 150003 or ‚010 as widely reported. (…)“

Forschungen des NASM im Jahr 1998 haben ergeben dass die Identität des Flugzeugs die Werknummer 150020 sein könnte und nicht die 150003 oder 150010. Dem Museum zufolge ist die Maschine aus einem Werk in Cottbus. Diese Vermutung des NASM basiert auf einem Typenschild welches im Hinteren Teil des Rumpfes gefunden wurde und eine „Werk Nr. 0020“ eingeschlagen hat. Diese Nummer 0020 in Verbindung mit dem Hersteller „N.A.Z“ welcher als „naz“ für die Firma Focke-Wulf Flugzeugbau GmbH Bremen, Werk Cottbus steht, führt zur Annahme dass es sich auch um die Werknummer 020 des gesamten Flugzeugs handeln könnte. Bei diesem Schild handelt es sich jedoch nicht um das Typenschild zur Identität des Flugzeugs selbst, sondern um ein Typenschild einer Baugruppe.

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Neues vom Rumpfgerüst #22

Nach einigen familiären Schwierigkeiten gibt es mal wieder etwas neues vom Rumpfgerüst.

Stand 01.02.2016 bis 11.02.2016

Detailbilder vom vorderen Bodenblech mit den einzelnen Ausschnitte und deren Vernietungen:

Als nächstes Bilder vom druckdichten Deckel im hinteren und mittleren Spanten Blech.

Zum Abschluss dieses Beitrages eine Gesamtansicht mit Steuerknüppel-Einheit und weitere Detail Bilder.